Ausstellung ist Geschichte

An zwei Sonntagen im Monat konnte das ganze Jubiläumsjahr über die Geschichtsausstellung über die Historie Oberschopfheims besucht werden. Nach dem gestrigen Abschluss ist nun auch die gut besuchte Ausstellung Geschichte.

Noch lange wird man sich an die Feierlichkeiten zum 1250-jährigen Ortsjubiläum erinnern. Das Jahr der Superlative, das seinen Höhepunkt im großen Festwochenende im Juni fand, geht nun unweigerlich zu Ende. Das »Jahr eins nach dem Jubiläum« beginnt gewissermaßen heute schon. Denn gestern, Donnerstag, konnte zum letzten Mal die große Ausstellung zur Ortsgeschichte im Vereinsraum der Auberghalle besichtigt werden. Noch einmal nutzen rund 30 Besucher die Gelegenheit, einen Blick in die Ortsgeschichte zu werfen. So manch einer war nicht das erste Mal gekommen, schließlich wurde das Ausstellungsmaterial – bestehend aus vielen Fotos, Dokumenten und Relikten aus vergangenen Zeiten – immer wieder aktualisiert.

Ute Beiser durfte die finale Schließung vorzunehmen. Als sie den Schlüssel zum Ausstellungsraum am Abend abzog, hatte dies durchaus auch symbolischen Charakter. Endgültig endete somit das Festjahr. »Sie hatte die Arbeitsgruppe für die Ausstellung im Festkomitee geleitet«, so Willi Ehret, der als Vorsitzender des Historischen Vereins mit Archivar Bruno Schaubrenner und Dieter Brandt-Beck viel Zeit und Mühe in die Ausstellung investiert hatte.

Bis zu 50 Besucher wurden laut Ehret an den zwei Dutzend Öffnungstagen im Festjahr, jeweils zwei Sonntage im Monat, registriert. Dementsprechend positiv fiel auch sein Fazit aus. In Sachen Zuspruch war der Eröffnungstag beim Neujahrsempfang das Jahr über nicht mehr zu schlagen. »Da war die Hölle los«, so Ehret.

Doch bei aller Freude über das gelungene Werk steht die nächsten Tage noch viel Arbeit für die Helfer des Historischen Vereins an. Wohin mit all dem Kulturgut aus vergangener Zeit? Dem Historischen Verein wurde zwar die Nutzung der ehemaligen Wohnung im Obergeschoss des heimischen Rathauses zugesichert. Doch dort geht nach den Feiertagen erst einmal der Baustellenbetrieb weiter – eine grundlegende Sanierung ist fällig. Also musste eine Zwischenlösung  her. Diese scheint auch gefunden. Die Ausstellungsgegenstände müssen auf verschiedene Standorte verteilt werden. Eine der Wohnung in der Ortsverwaltung kann bereits als Lager genutzt werden. Bedingten Raum bietet auch die Grundschule. Im Notfall wird der Heizungsraum der Auberghalle zur Zwischenlagerung noch genutzt werden, so Ehrets Trumpf. All zu viel Zeit bleibt nicht. Am Dreikönigstag muss der ansonsten von Vereinen genutzte Ausstellungsraum leer sein.

Mit dem Ende der Ausstellung soll die Aufbereitung der Ortsgeschichte jedoch längst nicht beendet sein. »Es soll kein Strohfeuer sein. Neben der Renovierung der Wegkreuze wollen wir uns auch in Zukunft mit der Ortshistorie befassen«, sagt Ehret im Blick auf die Zukunftsaktivitäten.

Ute Beiser (links) zeigt den Besuchern am letzten Tag der Ausstellung über die Oberschopfheimer Geschichte noch einmal interessante Details. Foto: Frank Hansmann

 

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