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Presseberichte zur 1250-Jahr-Feier

In voller Pracht

Rebbegehung in Oberschopfheim

In voller Pracht stehen die alten Räuschling-Reben, die Ingrid Kupfer (links) den Teilnehmern der Rebbegehung in Oberschopfheim präsentierte.

(FOTO: FRANK LEONHARD)

 

Fast nur Lob gab es fürs Festwochenende

Oberschopfheim zog Bilanz für 1250-Jahr-Feier

Was war gut? Was war schlecht? An Pinnwänden wurde Bilanz fürs Festwochenende in Oberschofpheim gezogen.

Friesenheim-Oberschopfheim (red/aro). Rund 40 Mitglieder waren am Dienstag der Einladung zur pflichtgetreuen Jahresversammlung des Fördervereins zur 1250-Jahr-Feier von Oberschopfheim gefolgt. Erster Vorsitzender und Ortsvorsteher Michael Jäckle schwärmte in seiner Bilanz des bisherigen Jubiläumsjahres von ausschließlich positiven Ereignissen. Er erinnerte an die Vielzahl und Vielfalt der Veranstaltungen und sprach allen Beteiligten ein großes Lob und den aufrichtigen Dank im Namen des Vereinsvorstands aus.

Auch Ewald Schaubrenner wusste von ordentlichen Einnahmen im Geschäftsjahr 2012 zu berichten. „2012 hatten wir noch verhältnismäßig wenig Ausgaben – die Rechnungen kamen erst 2013“, ergänzte er seine Ausführungen. Die Einnahmen setzen sich aus Vereinsbeiträgen, Sponsorengeldern und Spenden zusammen. Doch abgerechnet wird zum Schluss, nämlich im Frühjahr 2014, wenn der Förderverein sich wieder auflöst. „Wir gehen davon aus, dass dann noch Geld für die Vereine und auch für die Renovierung der Leutkirche übrig ist“, schloss Schaubrenner seinen Bericht.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung moderierte Antje Massa eine gemeinsame Nachlese zum Festwochenende. An eigens dafür vorbereiteten Pinnwänden durften die Anwesenden Ihre persönlichen Erkenntnisse, Erfahrungen, Meinungen und Rückmeldungen zum Festwochenende festhalten. Dafür wurden fünf Gruppen gebildet, die dann von Pinnwand zu Pinnwand gingen, sich untereinander austauschten und ihr Resümee auf Karten schrieben und anhefteten. Thematisch unterschieden waren die einzelnen Tafeln nach „Was war besonders gut am Festwochenende?“, „Was war weniger gut?“, „Was haben wir bei den Vorbereitungen richtig gemacht?“, „Was hätten wir bei den Vorbereitungen noch besser machen sollen?“ sowie Lob und Kritik zu den weiteren Veranstaltungen im Jubiläumsjahr.

Nach anfänglichem Zögern einiger Mitglieder, ließen diese sich schließlich auf diese etwas andere –deutlich aktivere- Variante einer Bilanz ein. Das Ergebnis konnte sich am Schluss auch sehen lassen. An allen Pinnwänden hingen Karten mit Stichworten, die einen guten Überblick über das gelungene Festwochenende und den langen Weg dorthin preisgaben. Wie natürlich zu erwarten war, waren die positiven Rückmeldungen weitaus zahlreicher als die negativen Punkte: „Gute Zusammenarbeit der Vereine“, „Vielfalt der historischen Kleidung“ oder „kostenfreier Buspendelverkehr“ sind nur einige der positiven Rückmeldungen. Kritikpunkte waren beispielsweise: „Es war viel zu schnell vorbei“ oder „lange Plenumssitzungen“. „Wir werden auch diese Bilanz archivieren“, schloss Michael Jäckle die Versammlung und leitete in den gemütlichen Teil des Abends über.

 

Das Jubiläumsjahr geht weiter

Oberschopfheimer Förderverein zieht eine positive Bilanz der bisherigen Veranstaltungen / Weitere sind im Oktober geplant.

Vereinsmitglieder notieren auf Stellwänden ihre Meinung zum Jubiläumsjahr. Foto: Frank Leonhardt

FRIESENHEIM-OBERSCHOPFHEIM. Förderverein für 1250-jähriges Jubiläum von Oberschopfheim im Jahre 2013 e.V. – ein ganz schön langer Name – aber den Verein wird es nicht mehr lange geben. Denn das Festjahr neigt sich dem Ende zu. Im Frühjahr 2014 soll der Verein aufgelöst werden. Am Dienstag fand nun pflichtgemäß die Hauptversammlung statt.

Der Vorsitzende und Ortsvorsteher Michael Jäckle zog Bilanz. Er sprach von ungezählten Sitzungen und Gesprächen. Er dankte allen, die zum Gelingen der überall hochgelobten Aktivitäten für das Jubiläumsjahr beigetragen hatten, den Ämtern und Sicherheitsdiensten, Vereinen und Sponsoren. Er schwelgte noch einmal vom knalligen Start ins Jubiläumsjahr, dem schnell ausverkauften Silvesterball und dem grandiosen Festwochenende.

Kassierer Ewald Schaubrenner wollte nicht hintan stehen: Er konnte auch noch ein Guthaben in seiner Kasse vermelden. Bei der Auflösung des Vereins wird auf jeden Fall noch etwas zur Verteilung an Vereine und zur Renovierung der Leutkirche übrig bleiben.

Michael Jäckle wies darauf hin, dass das Festjahr noch voll im Gange ist. Am kommenden Samstag führt Ingrid Kupfer unter dem Motto "Weinbau früher und heute" in ihre Reben. Dort soll es erste Kostproben ihres Räuschlings geben. Am Freitag, 4. Oktober, ist Premiere des Theaterstücks zum Dorfjubiläum "Vom Überleben eines Dorfes". Es folgen noch zahlreiche Aufführungen bis zum 26. Oktober. Die Festjahresaktivitäten enden mit einem Kirchenkonzert in der St. Leodegar-Kirche.

Zum Schluss entnahm Antje Massa, die maßgeblich an der Organisation der Festivitäten mitgewirkt hatte, einem Management-Koffer bunte Zettelchen und Stifte. Zeitgleich rollten fünf Stellwände in das Vereinszimmer der Auberghalle. Die Anwesenden wurden gebeten, ihre persönlichen Statements zum Jubiläum aufzuschreiben und an die Tafeln zu pinnen. Ein leichtes Raunen ging durch den Saal, wollte man sich doch schon zum gemütlichen Teil mit Festwein und Bier begeben. Einer meinte gar: "Ich bepp kei Täfele." Die meisten taten’s dann aber doch.

Es galt zu resümieren: Was fand ich toll am Festwochenende, was war negativ, was wurde bei den Vorbereitungen gut gemacht, was hat mir dabei nicht gefallen. Schließlich wurde Lob und Kritik zu den einzelnen Veranstaltungen erfragt. Und so stand am Schluss doch einiges auf den Stellwänden, das meiste war erwartungsgemäß positiv: "Kleiner Ort, großes Kino", "Wir sind Oberschopfheim" und "Besser geht’s nicht", hieß es da zum Beispiel. An negativen Äußerungen war da etwa zu lesen: "Es war viel zu schnell vorbei." Die Wände wurden fotografiert, die Fotos werden archiviert.

Vereinsvorsitzender Jäckle hat bereits einige Ordner mit Entwürfen, Protokollen, Belegexemplaren, Zeitungsausschnitten gefüllt. Er will sie sorgsam aufbewahren, damit sein Nachfolger im Jahr 2063 gleich alles parat hat, wenn es gilt, das 1300-jährige Bestehen von Oberschopfheim vorzubereiten.

 

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